Schon gewusst?

Der heutige Klimatipp dreht sich eher um das persönliche Klima – oder Karma?, ich habe mich wegen Ostern dafür entschieden: Seit 5 Jahren „retten“ Norbert und ich Hühnchen, das heißt, wir übernehmen ca. 14-18 Monate alte Hühner, die von der Industrie „ausgestallt“ werden, was ein Euphemismus für „entsorgt“ ist. Diese ausgebeuteten Wesen werden, weil sie nach so kurzer Lebenszeit ausgelaugt sind, in einen Tiertransport häufig Richtung Polen gepackt, wobei Knochen brechen, es nichts zu essen und zu trinken gibt, und zu Katzenfutter, Suppe etc. verarbeitet. Wer diese Praktiken nicht unterstützen will, sollte sich Gedanken machen, in welchem Ausmaß er oder sie Eier konsumiert und woher sie kommen. Nähere Infos dazu hier: Home (rettet-das-huhn.de)
Ostereier natürlich färben

Du brauchst:
- (Bio-)Eier, am besten aus privater Haltung
- Blätter, zum Beispiel Kleeblätter oder Getreidehalme
- eine alte Nylonstrumpfhose
Die noch rohen Eier zunächst waschen und abtrocknen. Danach feuchtest du ein Kleeblatt oder anderes kleines Pflanzenblatt auf der Vorderseite an. Aus dem Blatt ergibt sich das spätere Muster. Lege das Blatt mit der feuchten Seite auf das Ei und drücke es ein wenig an, sodass es gut haftet.Knote eine ca. zehn Zentimeter lange (natürlich möglichst alte, übrige) Nylonstrumpfhose auf einer Seite (zum Beispiel an der Fußspitze) zu und ziehe sie vorsichtig an der offenen Seite über das Ei. Halte dabei das Blatt mit einem Finger fest, damit es nicht verrutscht und auch wirklich ein Muster hinterlässt. Dehne den Strumpf, streiche ihn glatt und knote ihn dann auf der zweiten Seite zu. Leg das Osterei ins Färbebad und koche es hart. Jetzt wird die Farbe in die Eierschale gekocht – und das Muster entsteht. Nimm das Ei aus dem Sud und föhne es (kalt) an der Stelle, an der sich das Blatt befindet. Ziehe zuletzt das Blatt behutsam ab.


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