Schon gewusst?

Der CO2-Ausstoß der Lachszucht ist wegen undurchsichtiger Bilanzen schwer zu berechnen. Man geht aber davon aus, dass allein durch den Einsatz der verschiedenen Boote 500 000-750 000 Tonnen CO2 ausgestoßen werden. Dazu kommt die Belastung durch das Lachsfutter. Insgesamt war die Aquakultur danach im vergangenen Jahr für einen CO2-Ausstoß von beträchtlichen 1,5 bis 1,8 Millionen Tonnen verantwortlich. Tierqual, Parasiten etc. seien hierbei noch nicht einmal erwähnt. Darum probiert es mal aus mit den Möhren, es ist wirklich erstaunlich, wie lecker und zugleich gesund dieses Rezept ist. Fischfleisch bekommt den typischen Geschmack auch nur von den Algen, die die Fische fressen, insofern kann man die Algen doch auch direkt verwenden! Wir essen den Möhrenlachs am liebsten auf Brot, er ist sicherlich auch für ein Hauptgericht gut zuzubereiten.
Möhrenlachs

Zutaten
- 500g Möhren
- ca. 4 Wacholderbeeren
- 2 Lorbeerblätter
- ca. 8 Pfefferkörner
- 1/2-1 Noriblatt
- frischer Dill oder TK-Dill, fein gehackt
- 2 Tl Agavendicksaft
- etwas Zitronensaft
- Schuss Flüssigrauch
- einige Esslöffel Olivenöl
- Salz
Anleitung
Schäle die Möhren als Ganzes, entferne nur die Enden. Zerstampfe die Wacholderbeeren und die Pfefferkörner leicht in einem Mörser. Vermische sie mit Salz und 2-4 Esslöffeln Olivenöl in einer Schüssel und wälze die Möhren darin gleichmäßig. Lege dann die Möhren auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech und gib sie für ca. 40-55 Minuten bei 190 Grad Umluft in den Ofen. Du kannst mit einem kleinen Messer prüfen, ob die Karotten gar sind. (Du solltest leicht mit dem Messer hineinkommen. Zu weich sollten sie auch nicht sein, denn dann kannst Du sie nicht mehr gut schneiden.)
Lass die Möhren nach dem Herausnehmen aus dem Ofen zuerst abkühlen, damit Du Dir nicht die Finger verbrennst, wenn Du sie weiter verarbeitest. In der Zwischenzeit kannst Du die Marinade für Deinen Möhren-Lachs machen: Hierzu das Noriblatt mit der Schere in kleine Vierecke schneiden und in heißem Wasser einweichen. Danach ausdrücken und fein hacken. Das klein gehackte Noriblatt zusammen mit dem Dill, Agavendicksaft, Lorbeerblätter, Zitrone, Flüssigrauch (nicht zu viel!!), Olivenöl und Salz in eine Schüssel geben und gut verrühren.
Sind die Möhren ausreichend abgekühlt, kannst Du sie in Streifen schneiden und anschließend in die Marinade geben. Mindestens über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen, 2 Tage sind perfekt.

Schreibe einen Kommentar