Schon gewusst?

Veganes Hack erfreut sich wachsender Beliebtheit, denn so lässt sich Tierleid vermeiden und etwas für den Klimaschutz tun. Meistens besteht gemischtes Hack aus Schweine- und Rinderfleisch. Dafür werden die Tiere mit nicht artgerechten Merkmalen (wie z.B. zusätzlichen Rippen für mehr Koteletts oder 100 l Euter oder tägliches Ei oder…) gezüchtet, dann meist qualvoll gemästet und getötet. Laut einer Doku von Quarks von 2022 sind es jeden Tag in Deutschland insgesamt etwa zwei Millionen Tiere, die für den Verzehr geschlachtet werden. Und um dem Thema Klima gerecht zu werden: Ein Kilogramm Rindfleisch generiert 30,5 KG CO2 – Fleischersatz dagegen bei der gleichen Menge Produkt bloß 2,8 Kilogramm CO2.
(Quelle: Utopia.de 3.12.2023)
Köstliche pflanzliche Lasagne

Zutaten
Für das Hack:
ca. 300 g Sojagranulat oder entsprechend fertig zubereitetes veganes Hack
wenn Sojagranulat, dann: ca. 0.5 l Brühe würzende Substanzen wie: Sojasoße, Mangochutney, Worcestersoße, Ketchup, Chili, Zwiebelpulver, Salz,….
3 Zwiebeln
2 Zehen Knoblauch
100 ml Rotwein
1 kleines Gläschen Kapern
2 Dosen stückige Tomaten
1/2 Tube Tomatenmark
Kräuter (Oregano, Majoran, Basilikum getrocknet jeweils)
1- 1,5 Pakete Lasagneplatten
Für die Béchamelsoße:
ca. 3 Esslöffel Alsan (vegane Margarine)
3 Esslöffel Mehl
ca. 300 ml pflanzliche Milch
Salz, Pfeffer, Muskat
oben drauf:
ca. 500 g frische Tomaten
optional veganer Streukäse
frische Kräuter wie Majoran
Anleitung
Veganes Hack braten, gewürfelte Zwiebeln und Knoblauch (gepresst) hinzugeben und mitbraten. Mit Salz und Pfeffer oder Chili würzen, sodass eine schöne würzige Masse entsteht. Alternativ mit dem Sojagranulat folgendermaßen umgehen: Eine stark gewürzte Brühe herstellen aus heißem Wasser, Brühe, Sojasoße, Chutney, Chili, Zwiebelpulver,… etc. und nach eigenem Geschmack. Es sind viele Möglichkeiten denkbar, wie man die würzige Brühe genau herstellt. Darin Sojagranulat einstreuen, bis die Menge von Flüssigkeit und Granulat so passt, dass das Granulat ausreichend Flüssigkeit aufsaugen kann. Ich koche dann das Ganze, weil ich festgestellt habe, dass es so besser verdaulich ist. Dann wandert es ohne Fett in die Pfanne und wird eingedampft; Zwiebeln, Knoblauch und Fett dazu (wie oben) und dann so kross wie möglich unter häufigem Rühren anbraten. Nun zur jeweiligen Variante an Hack 100 ml Rotwein hinzugeben, sodass der Alkohol verdampft. Die Kapern abgießen und klein hacken, Tomatenmark und Kräuter und Gewürze hinzugeben, sodass eine leckere Hackvleischmasse entsteht. Nun die Bechamelsoße herstellen. Dazu die vegane Margarine im Topf schmelzen; Mehl hinzugeben und etwas einköcheln lassen. Unter Rühren Pflanzenmilch hinzugeben, sodass eine nicht zu dickflüssige Masse entsteht. Diese mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken. Nun in die Auflaufform zuunterst etwas pflanzliche Milch gießen, sodass der Boden bedeckt ist. Darauf die ersten Lasagneblätter legen. Abwechselnd Hack, Bechamel und Lasagneblätter schichten. Zum Schluss obenauf die frischen Tomaten in Scheiben geschnitten auf der Oberfläche der Lasagne verteilen und mit frischen Kräutern wie Oregano bestreuseln. Optional noch etwas veganen Reibekäse darauf geben. Bei 180 Grad im Ofen für ca. eine halbe Stunde backen. Man kann zum Schluss die Temperatur auch nochmal steigern, sodass die Oberfläche etwas knusprig wird. Wenn die Lasagneblätter mit einer Gabel gut durchstochen werden können, ist die Lasagne fertig. Das passt dazu: Ein frischer Salat.

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