Mit pflanzlicher Ernährung das Klima schützen

Tipp der Woche 27. April 2025: No waste- Blumenkohl

Schon gewusst?

Glühbirne | Motiviert Studiert

Zugegebenermaßen gab es schon appetitlicher aussehende Gerichte an dieser Stelle! Aber die Erfahrung, einen Blumenkohl mal von A-Z zu verarbeiten, lohnt sich!

Rund 18 Millionen Tonnen Lebensmittel landen in Deutschland jedes Jahr im Müll. Das entspricht einem Drittel dessen, was hier jährlich produziert wird. Pro Sekunde sind das 313 Kilo gute und noch genießbare Nahrungsmittel, die in die Tonne wandern. Für rund 7,23 Millionen Tonnen dieser Lebensmittelverschwendung (40 %) sind die privaten Haushalte verantwortlich. Lebensmittel retten ist nicht so schwer. Hier ein paar Tipps dazu: 18 Tipps gegen Lebensmittelverschwendung

No-Waste Blumenkohl

Zutaten

  • 1 Bio-Blumenkohl
  • 3 Esslöffel Tahin
  • 3 Teelöffel Olivenöl
  • Gewürze nach Geschmack; ich habe genommen: Räucherpaprika, Koriander, Chili, Garam Masala, Zwiebelpulver, Kurkuma, Salz
  • 1 Knoblauchzehe
  • 1 Tasse Vollkornreis
  • 2 rote Zwiebeln
  • Balsamico-Essig
  • etwas Agavendicksaft
  • Salz

Anleitung

Den Backofen auf 200 Grad vorheizen. Den Vollkornreis gut waschen (Schwermetalle!), dann im Topf zunächst ohne Fett trocken rösten; wenn alle Flüssigkeit verdampft ist, die doppelte Menge Wasser hinzugeben plus Salz. Insgesamt kocht der Reis ca. 40 Minuten. Die Blätter des Blumenkohls abtrennen und zur Seite legen. Den Kohl in Röschen zerteilen. Den Strunk ebenfalls zur Seite legen. Aus Tahin, Olivenöl und den Gewürzen (oder je nach Geschmack auch anderen Gewürzen) in einer großen Schüssel eine leckere Marinade herstellen. Die Röschen waschen, dann in der Marinade wälzen und auf ein Backblech geben und in den Ofen tun. Dann die Blätter waschen und in der in der Schüssel verbliebenen Marinade ebenfalls wälzen und auf ein zweites Backblech geben und ebenfalls im Ofen garen. Den Strunk reiben. Nach etwa 2/3 der Kochzeit des Reises den geriebenen Blumenkohlstrunk hinzugeben und noch mitgaren.

Die roten Zwiebeln sind das Topping: In Ringe schneiden, in etwas Fett vorsichtig dünsten; dann mit Balsamico ablöschen und mit etwas Agavendicksaft und Salz würzen.

Die Blätter sind geschmacklich sehr lecker, allerdings etwas sperriger zu essen; bei dem guten Geschmack wundert man sich allerdings, warum man sie immer weggeworfen hat!

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