Schon gewusst?

Blumenkohl reagiert eher empfindlich auf die Herausforderungen des Klimawandels. Er bevorzugt gemäßigte Temperaturen zwischen 15 und 20 Grad Celsius. Hitze kann das Wachstum verlangsamen oder sogar zum Stillstand bringen; die Blütenbildung beim Blumenkohl ist temperaturabhängig: Zu hohe Temperaturen können dazu führen, dass sich die Blüten vorzeitig öffnen oder gar nicht erst richtig ausbilden. Auf der anderen Seite ist er frostempfindlich und seine zarten Blüten können von Hagel zerschlagen werden. Wer mal selbst versucht hat, einen Blumenkohl im Gemüsegarten zu ziehen, weiß, dass es einfachere Kandidaten gibt . Unser Blumenkohl war leider natürlich nicht regional, aber nach dem langen Winter eine leckere Ausnahme!
Blumenkohlschnitzel mit Kartoffelpüree und gedünsteten Zwiebeln

- 1 Blumenkohl
- 1 -2 Esslöffel Sojamehl
- ca. 3 Esslöffel Hafermilch
- Salz, Pfeffer, Muskat
- Semmelbrösel
Anleitung
Den Blumenkohl waschen, in Scheiben schneiden und in kochendem Salzwasser ca. 10 Minuten bissfest garen, er darf nicht zu weich sein. Man bekommt ehrlich gesagt nur etwa 2-3 wirkliche Scheiben, der Rest sind kleinere Stückchen. Mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser nehmen und abkühlen lassen, evtl. mit kaltem Wasser abspülen. In einem Suppenteller die Panade herstellen, sodass sie dickflüssig ist und gut haftet. Semmelbrösel in einem flachen Teller daneben bereitstellen. Den Blumenkohl erst in der Panade wälzen und dann in den Semmelbröseln. Danach in der Pfanne anbraten, sodass die Semmelbrösel schön knusprig sind. Dazu gab es bei uns Kartoffelpüree und 4 Zwiebeln gewürfelt, gedünstet und schön gewürzt. Das Püree bereitet man genau wie bekannt zu, nur nutzt man anstelle von Kuhmilch Hafermilch und anstelle von Butter Alsan o.ä. pflanzliche Butter. Mit Muskat gewürzt sehr köstlich! Die Petersilie rundet das Ganze dann noch ab.

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