Mit pflanzlicher Ernährung das Klima schützen

Tipp der Woche 12. Januar 2025: Schlemmervilet Bordelaise

Schon gewusst?

Glühbirne | Motiviert Studiert

Der typische Fischgeschmack rührt daher, dass Fische sich von Algen ernähren. Warum nicht direkt Algen konsumieren? Sie sind gesund (sie enthalten viele Vitamine, Omega-3-Fettsäuren, Proteine, Mineralstoffe und Spurenelemente sowie Ballaststoffe Mehr dazu z.B. unter Algen: Wie gesund ist das Superfood aus dem Meer wirklich?). Im Vergleich zum vorindustriellen Niveau (1850–1900) hat sich die Meeresoberfläche im weltweiten Durchschnitt um knapp 1 °C erwärmt (IPCC 2022 b, S. 764). Mit der Erwärmung haben sich die Fischbestände seit den 1950er Jahren im Durchschnitt knapp 60 km pro Jahrzehnt polwärts verschoben (IPCC 2022 b, S. 381). Die Erwärmung trägt dazu bei, dass Wasser weniger Sauerstoff aufnehmen kann und vermehrt sauerstoffarme bzw. -freie Zonen entstehen. Diese sogenannten „toten Zonen“ haben schwerwiegende Auswirkungen auf die Ökosysteme der Küstengewässer, führen zu Massensterben und beeinträchtigen somit auch die Fischerei (IPCC 2022 b, S. 381). Mehr zum Thema hier: Erwärmung der Meere: Ursachen und Folgen

Schlemmervilet Bordelaise

Zutaten (4 Personen)

  • Für den Tofu: 400 g Naturtofu, 1-2 Noriblätter
  • Für die Panade:
  • 2 Zwiebeln
  • 100 g vegane Butter (Alsan)
  • 100 g Panko (oder Semmelbrösel)
  • 10 g Petersilie
  • 4 TL Paprikapulver (aufgeteilt)
  • 1 TL Knoblauchpulver
  • 2 TL Hefeflocken
  • 1 Zitrone (Saft)
  • 1 EL veganer Quark (oder Joghurt)
  • Salz
  • Pfeffer

Anleitung

Für die Panade Zwiebeln fein würfeln. Währenddessen Alsan in einer Pfanne schmelzen und darin die Zwiebelwürfel anschwitzen, bis sie glasig sind. Panko (oder Semmelbrösel) dazugeben und gut mit der geschmolzenen veganen Butter vermengen und goldbraun rösten. Die Pfanne rechtzeitig vom Herd nehmen, Achtung, sie heizt nach!

Petersilie fein hacken und zusammen mit 2 Teelöffeln Paprikapulver, Knoblauchpulver, Hefeflocken, Salz, Pfeffer sowie Zitronensaft zur Panade geben und gut vermengen. Ca. 4 Esslöffel davon beiseitestellen.

Die restliche Panade mit dem veganen Quark und den anderen beiden Teelöffeln Paprikapulver verrühren, sodass eine orange-rötliche Paste entsteht.

Backofen auf 220°C (Umluft) vorheizen. Naturtofu horizontal halbieren, sodass vier flachere Stücke entstehen. Diese in eine leicht eingeölte Backform legen. Das Noriblatt mit einer Schere zurechtschneiden, sodass sie genau auf die Oberfläche des Tofus passen; sie können auch gestückelt sein. Tofu damit bedecken, danach die Panaden-Paste gleichmäßig auf die Tofuscheiben aufteilen und auf dem Noriblatt verteilen – das darf gern eine dicke Schicht werden. Zum Schluss jeweils die Hälfte der beiseitegestellten knusprigen Panade auf der Paste verteilen und leicht andrücken.

Den Tofu bei 220°C (Umluft) ca. 15 Minuten backen.

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