Mit pflanzlicher Ernährung das Klima schützen

25. Januar 2024

Schon gewusst?

Glühbirne | Motiviert Studiert

Wenn du mit dem Flugzeug irgendwo hinfliegst, beträgt dein persönlicher Anteil am CO2-Ausstoß ganz grob etwa 500 Kilogramm auf 2.000 Kilometer. Das entspricht ungefähr dem CO2-Ausstoß, den du durch ein veganes Leben in einem Jahr einsparst.

Ultimative vegane Lasagne

Auflauf, Überbacken, Ofengericht

Zutaten

  • 250 g Naturtofu
  • 250 g Räuchertofu
  • 2 mittelgroße Zwiebeln
  • 300 g Champignons
  • 2 große Möhren
  • 5 Stangen Staudensellerie
  • 4 Zehen Knoblauch
  • 1 Peperoni
  • 4 Esslöffel Sojasoße
  • 1 Esslöffel Rohrohrzucker
  • 75 g Tomatenmark
  • 1 Teelöffel Rosenpaprika
  • 200 ml trockener veganer Weißwein
  • 2 Liter Wasser
  • 1 Esslöffel Gemüsebrühe
  • 2 Teelöffel getrockneter Thymian
  • 2 Lorbeerblätter
  • frisch geriebener Muskat
  • 1 Teelöffel Meersalz
  • Pfeffer aus der Mühle
  • 2 Töpfe Basilikum
  • 5 Esslöffel Rapsöl zum Braten
  • 500 g Blattspinat, optional

Béchamelsauße:

  • 75 g vegane Margarine, z.B. Alsan
  • 75 g Weizenmehl
  • 1 Liter Pflanzendrink
  • 250 ml Sojasahne
  • Saft einer halben Zitrone
  • Muskat
  • Salz, frischer Pfeffer

Außerdem:

  • 12 Lasagneplatten
  • 300 g veganer Käse
  • 1 Esslöffel Margarine für die Form

Zubereitung

Bolognese: Tofu zerbröseln, sodass er eine krümelige Konsistenz erhält. (Dies kann man mit einer Gabel machen, am besten geht’s allerdings mit den Händen). Das Gemüse waschen und putzen, die Zwiebeln und den Knoblauch schälen; die Zwiebeln und die Champignons in Würfel schneiden; Möhren und Sellerie fein raspeln; Knob-lauch und die Peperoni kleinhacken.

In einem großen Bräter 4 EL Rapsöl erhitzen und zunächst nur das Tofuhack bei starker Hitze braten, bis es gleichmäßig braun (nicht nur „angebräunt“) ist. Im Vergleich zum Anbraten von klassischem Gehackten ist hier ein wesentlich höherer Einsatz von Geduld und Fett erforderlich. Nötigenfalls während des Bratvorgangs noch Öl nachgießen und hierbei keine falsche Scheu an den Tag legen; („normales“ Hackfleisch enthält ca. 30 % Fett, Tofu lediglich ca. 9 %). Wenn der Tofu braun ist Zwiebelwürfel dazugeben und ebenfalls Farbe annehmen lassen. Die fertig gebratene Tofu-Zwiebel-Mischung aus dem Bräter nehmen und zur Seite stellen.
Die gewürfelten Champignons in einem EL Rapsöl scharf anbraten und bräunen lassen, anschließend auch die Möhren und den Sellerie dazugeben und anbraten. Den Knoblauch, die Peperoni, die Sojasauce und die Tofu-Zwiebel-Mischung dazugeben und alles zusammen noch einige Minuten schmoren.

Schließlich in der Mitte etwas Platz schaffen, dort den EL Rohrohrzucker direkt auf den Boden des Bräters geben und karamellisieren lassen. Das Tomatenmark und das Paprikapulver dazugeben, mit dem karamellisierten Zucker vermischen und kurz anschwitzen lassen. Anschließend den gesamten Bräterinhalt gut durchmengen, mit Salz sowie reichlich frisch gemahlenem Pfeffer würzen und mit dem Weißwein ablöschen. Nachdem der Weißwein komplett verkocht ist, das Wasser angießen und das Gemüsebrühepulver sowie die zwei TL Thymian unterrühren. Zuletzt noch etwas frisch gemahlenen Muskat und die beiden Lorbeerblätter beimengen.

Jetzt muss die Bolognese mindestens 3 Stunden lang unter gelegentlichem Umrühren ohne Deckel leise köcheln; perfekt wird sie ab einer Kochzeit von ca. 5 Stunden! Die lange Kochzeit ist wirklich ein wichtiger Bestandteil dieses Rezepts!
Während des Kochvorgangs, falls notwendig, gelegentlich etwas Wasser nachgießen, dabei aber im Kopf behalten, dass die fertige Soße am Ende eine recht dicke Konsistenz haben sollte.
Nach Ablauf der Kochzeit die Lorbeerblätter entfernen. Das Basilikum fein wiegen und unter die fertige Soße rühren. Zum Schluss mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Béchamelsoße: Vegane Margarine in einem Topf schmelzen und heiß werden lassen. Mit dem Mehl bestäuben und kurz anschwitzen. Dann die kalte (!) Pflanzenmilch unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen in den Topf gießen und anschließend auch die Soja Cuisine dazugeben. Die Soße ca. 10 Minuten lang köcheln lassen; so bekommt sie eine schöne Bindung und der Mehlgeschmack verflüchtigt sich. Hierbei unbedingt ständig weiterrühren, sonst setzt die Soße sofort an!
Den Zitronensaft hinzufügen und mit Salz, Pfeffer sowie frisch geriebenem Muskat abschmecken.

Eine große Lasagneform mit veganer Margarine ausfetten. Den Boden der Form zunächst mit einer dünnen Schicht Bolognese bedecken. Darauf eine Schicht Lasagneplatten legen. Über die Nudeln eine Schicht Bolognese und über die Bolognese eine Schicht Béchamel geben. Diesen Vorgang in der angegebenen Reihenfolge (Nudeln, Bolognese, Béchamel) so lange wiederholen, bis die Bestandteile aufgebraucht sind. Je nachdem, wie saftig man seine Lasagne haben möchte, kann an dieser Stelle das Verhältnis von Nudeln zu Soße variiert werden. Evtl einfach etwas Pflanzenmilch hinzugießen, wenn man den Eindruck hat, dass das Ganze zu trocken ist.
Bevor die oberste Schicht aufgetragen wird, den Pizzaschmelz mit der verbliebenen Béchamelsoße zu einer zähen Masse verrühren. Dies ist sehr wichtig, damit der vegane Käse beim Überbacken authentisch und gleichmäßig schmilzt. Das Béchamel-Käse-Gemisch bildet folglich die obere und abschließende Schicht der Lasagne. Schön gleichmäßig verstreichen.

Im auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorgeheizten Ofen ca. 40 – 45 Minuten überbacken, bis der Käse eine goldbraune Kruste gebildet hat.
Variante:
Sehr lecker, wenngleich etwas weniger klassisch, wird die Lasagne, wenn man die Bolognese noch mit Spinat verfeinert. Hierfür ca. 500 g Blattspinat mit wenig Wasser in einen Topf geben und warten, bis der Spinat zusammengefallen ist. Anschließend mit kaltem Wasser abschrecken, abtropfen lassen und klein hacken. Nach dem Ablöschen der Bolognese kann der Spinat hinzugefügt werden.

Dieses Rezept stammt von chefkoch.de

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