Hauptgericht
Superweiche, proteinreiche Wraps
Zutaten
Für die Wraps (8 Stück):
200 g weißer Tofu
ca. 250 g Mehl
1 TL Trockenhefe
1 TL Zucker bzw. entsprechend Agavendicksaft
0. 5 TL Salz
0. 5 EL Olivenöl
warmes Wasser
Für den Inhalt:
2 Pakete guten Räuchertofu (zB. von Taifun)
Salat
Tomaten
Paprika
Gurke
nach Wunsch Kräuter (bei uns Basilikum und Thymian, kleingehackt)
Für die Soße:
1 Sojajoghurt ungesüßt oder Quark (Soyade)
evtl. etwas Hafermilch
etwas Mayonnaise
Senf
1 EL Essig
Salz, Pfeffer, Chili
Für die superleckeren, weichen Wraps den Tofu mit dem Pürierstab fein pürieren, das Öl schon hinzufügen, dann geht es besser. Trockenhefe und Zucker in ca. 50 ml warmes Wasser einrühren. Das Mehl und das Salz zu dem Tofu geben und mit dem Wasser so einarbeiten, dass sich eine schöne Konsistenz ergibt. Evtl. etwas mit Mehl und Wasser variieren. Den Teig nun stehen lassen (man kann ihn auch Stunden vorher vorbereiten und später mit einem feuchten Tuch abdecken, falls die Oberfläche eintrocknet).
Für die Soße die Zutaten cremig zusammenrühren und abschmecken.
Das Gemüse waschen und kleinschneiden bzw. reißen.
Den Tofu mit dem Sparschäler in Scheiben schneiden und diese zunächst in der trockenen Pfanne, dann mit Fett und etwas Salz knusprig braten.
Nun den Teig in 8 Teile teilen, zu Bällen rollen und diese ausrollen. In der trockenen Pfanne ca. 2 Minuten braten.
Dann kann sich jeder selbst seinen Wrap mit den Zutaten auf dem Tisch zusammenbauen. Die Wraps an sich sind im Unterschied zu gekauften unglaublich weich und toll in der Konsistenz, lecker und proteinhaltig.
Schon gewusst?
Der Tofu, den man in unseren Geschäften kaufen kann – man kann es nicht oft genug wiederholen – kommt nicht von Sojaplantagen aus dem Regenwald, sondern wird in Deutschland und Österreich angebaut. Gekaufte, fertige Wraps haben oft einen säuerlichen Geschmack, trocknen direkt aus und sind voller Zusatz- und Konservierungsstoffe. Diese hier sind schnell gemacht, weich und noch proteinhaltig, man kann sie auch am nächsten Tag noch weiter verarbeiten – was will man mehr?!
