Süßspeise
Nusskuchen
Zutaten
300 g Mehl (bei mir wie immer: halb Vollkorn-, halb normal)
120 g gemahlene Haselnüsse (noch leckerer, wenn ihr sie vorher trocken in einer Pfanne röstet)
2 TL Backpulver
1 TL Natron
150 g Zucker oder weniger
0.5 TL Salz
nach Wunsch: eine Handvoll vegane Schokodrops
320 ml Pflanzenmilch oder andere Flüssigkeit (ich habe übrig gebliebenen Kaffee genommen)
80 ml mildes Olivenöl oder anderes mildes Öl
etwas Vanilleextrakt
1 EL Zitronensaft oder Apfelessig
Für die Glasur:
1 Tafel (Zart)bitterschokolade (ist meistens vegan – ich habe Orangenschokolade genommen)
1 EL Kokosöl (nach Wunsch, macht die Schokolade streichfähiger, bringt aber eine Kokosnote herein)
Den Ofen auf 180 Grad vorheizen. Die trockenen Zutaten in einer Schüssel gut verrühren. In einem Gefäß die Flüssigkeiten verrühren und dann geschlossen zu den trockenen geben. Alles so gerade eben zu einer Masse verbinden (nicht zu heftig rühren), da sonst die Triebwirkung herausgerührt wird. In eine Kastenform geben und 50 bis 60 Minuten backen. Danach noch in der Form gut auskühlen lassen (der Kuchen bricht sonst). Wenn er vollständig ausgekühlt ist, mit der geschmolzenen Schokolade oder anderen Toppings nach Wunsch bestreichen.
Schon gewusst?
Es gibt die Idee, den Klimawandel mithilfe von zermahlenen Bergen zu besiegen, durch die chemische Bindung durch Carbonate. Diesen begegnet man, wie in diesem Kuchen, normalerweise als Backpulver oder Küchennatron. Ganz natürlich verläuft dieser Prozess so: Kalkhaltiges Gestein verwittert, wird ins Meer gespült und die Carbonate reagieren dort mit dem CO2, das so gebunden wird und nicht in die Atmosphäre gelangt. Die Idee besteht darin, diesen Prozess zu beschleunigen, indem man an Land Gestein abbaut, es zu Pulver zermahlt und dieses ins Meer streut. Doch die Menge, die man bräuchte, um den CO2-Ausstoß der Menschheit mit Gesteinspulver zu neutralisieren, wäre gigantisch. Da finden wir den Ansatz, das CO2 gar nicht erst entstehen zu lassen, schon mal eine sehr gute Soforthilfemaßnahme!
