Wir haben schon viel erreicht. Um auch größere Projekte umsetzen zu können, suchen wir Förderer*innen: Spenden sind willkommen!

Vereinsleben

Die Klimagruppe sucht Förderer

Die Klimagruppe Königswinter hat seit ihrer Gründung im Herbst 2024 schon viel bewegt. Innerhalb weniger Monate war das Repaircafé nach holländischem Vorbild  am Start. Mit diversen Begrünungsaktionen wurden erste Klimaanpassungsmaßnahmen entworfen, umgesetzt und dauerhaft gepflegt. Inzwischen ist die Initiative ein Verein und um viele weitere Projekte gewachsen, und so hören wir von Klimainitiativen benachbarter Städte, dass sie uns als vorbildlich betrachten.

Es fluppt, wie der Rheinländer sagt. Aber das kommt nicht von ungefähr. Unsere inzwischen gut fünfzig Mitglieder engagieren sich enorm, sie bringen Ideen ein. Kein „Man müsste mal“, sondern ein ganz starker Zug zum Tun. Früh morgens Sensen und Baumpflege auf der Streuobstwiese, Standpersonal für Apfelsonntag, Familienfest in Heisterbach oder wie kürzlich beim Green Juice- Festival in Bonn-Vilich findet sich immer.

Mitglieder bringen sich ein

Nicht nur das zeitliche Engagement ist vorbildlich. „Viele unserer Mitglieder finanzieren Materialien oder sogar die technische Infrastruktur der Klimagruppe aus eigener Tasche, stellen ihre Ressourcen zur Verfügung“, berichtet Vorstandsvorsitzende Julia Mülhausen. „Preisgelder wie sie mit der Verleihung z.B. des Köwi-Sozialpreises für unser Repaircafé konnten wir gut für dessen Ausstattung mit Werkzeugen gebrauchen. Wir wollen, dass unsere Mitgliedsbeiträge mit 24 Euro im Jahr auch in Zukunft gering bleiben. Aber bisher sind diese Beiträge der Fundus, aus dem wir unsere Aktivitäten finanzieren.“

Veranstaltungsräume kosten Geld. Auch die Lehrmaterialien wie der Escape-Koffer oder das Bonni & Bo-Konzept müssen ständig ergänzt werden. „Nach dem Erfolg des ersten Verschenkeschranks in Niederdollendorf hat die Bürgermeisterin uns die Möglichkeit eröffnet, einen zweiten Verschenkeschrank auf dem Rathausplatz in Oberpleis zu installieren. Damit dieser Schrank wetterfest und robust ist, müssen wir mit Kosten von bis zu 2.000 Euro rechnen. Das können wir nicht mehr aus den bisherigen Mitteln stemmen.“ ergänzt Julia Mülhausen. „So ist die Idee eines Förderprogramms geboren. Wir benötigen Spenden, um unsere Arbeit auch in Zukunft weiter auf demselben hohen Niveau zu gewährleisten wie bisher.“

Wie funktioniert das Förderprogamm?

Unser Mitglied Rita Seidel wird als Ansprechpartnerin für spendenbereite Bürger und Unternehmen fungieren. Eine spezielle Info-Webseite ist inzwischen live. Unternehmen werden in den kommenden Wochen von Rita Seidel kontaktiert. Spenden können als Einmalspende, als jährlicher Betrag oder zweckgebunden erfolgen. Selbstverständlich stellt die Klimagruppe Königswinter Spendenbescheinigungen aus.

Über die Autorin 

Rita Seidel

engagiert sich in Demokratiegruppe, Energiegruppe und auf der Streuobstwiese. Sie ist außerdem im Fundraising tätig.