Hauptgericht
Sticky Tofu
Zutaten
400 g weißen Tofu
4 Esslöffel Speisestärke
Marinade:
4 EL Sojasoße
4 EL Agavendicksaft
4 EL Reisessig
1 Stück frischer Ingwer
1 Zehe Knoblauch
Den Tofu aus der Packung nehmen, kurz abspülen, in einem Geschirrtuch trocken pressen und in etwa 1×1 cm große Würfel schneiden. Diese Würfel in eine Schüssel geben, die Speisestärke hinzufügen und die Würfel darin gut wälzen. In etwas Sesamöl bei mittlerer Hitze goldbraun braten und währenddessen die Marinade herstellen: Dazu die Flüssigkeiten in eine Schüssel geben und Ingwer und Knoblauch hineinreiben, alles gut verrühren. Wenn der Tofu schön goldbraun ist, die Marinade darüber kippen und eindampfen lassen. Dazu gab es bei uns Edamame, fanden wir aber nicht so toll und knackig gekochte Möhren (fanden wir toll) und schwarzen Reis, geht natürlich auch mit jedem anderen Reis.
Schon gewusst?
Wer sich als Tofu-Esser outet, bekommt immer noch zu hören, Soja sei schlecht für die Umwelt: „Für den Anbau in Monokulturen würde tropischer Regenwald vernichtet und die Pflanze mit Glyphosat gespritzt. Auch würde Gentechnik auf dem Teller landen.“ Das trifft zu für Länder wie Brasilien und Argentinien, denn dort weichen täglich Wälder dem Sojaanbau, und es wird wertvoller artenreicher Trockenwald zerstört. Auch kommt gentechnisch verändertes Saatgut in den Boden, und das wird intensiv mit dem Unkrautvernichter Glyphosat gespritzt. Doch „extrem schlecht für die Umwelt“ ist deswegen nicht Tofu, sondern in erster Linie Fleisch. Denn die so erzeugten Sojabohnen landen fast ausschließlich in den Mägen von Tieren, die für die Fleischerzeugung gehalten werden. Der bei uns verkaufte Tofu stammt hingegen oft aus Österreich und zunehmend aus Deutschland selbst.
