Hauptgericht
Weihnachtsbraten
Zutaten
Für den Cashew-Teig
75 g Alsan (vegane Butter)
1 mittelgroße Sellerieknolle
3 Stangen Porree
1 l Gemüsebrühe
6 TL Kräuter (Majoran, Oregano)
3 TL Hefeflocken
6 EL Sojamehl
150 g Paniermehl
1500 g Cashewbruch
2-3 TL Salz (nach Bedarf),
1-2 TL Pfeffer (nach Bedarf)
Für die Füllung:
180 g Alsan (vegane Butter)
3-4 Zwiebeln
15 Scheiben Schwarzbrot
ca. 24 Teelöffel frisch gehackte Salbeiblätter
Cashew-Teig:
Porree in kleine Stücke, Sellerie in kleine Würfel schneiden. Alsan in einem großen Topf schmelzen, das Gemüse darin leicht goldbraun anbraten. Heiße Gemüsebrühe mit Hefeflocken, Paniermehl, Salz, Pfeffer und Kräutern vermengen. Gemisch zu dem Gemüse geben und gut unterrühren. Die Cashewnüsse in der Küchenmaschine mahlen und hinzugeben, sowie das Sojamehl unterheben und einarbeiten. Es entsteht ein fester Teig, der zum Abkühlen beiseite gestellt wird.
Füllung:
Die Alsan in einer Pfanne schmelzen, Zwiebel in Würfel schneiden und auf kleiner Flamme weich braten. Salbei untermischen. Das Schwarzbrot von seiner Kruste befreien und zerkrümeln; in die Pfanne geben und unter Rühren braten, bis die Masse dunkel wird.
Braten formen:
3 Brotformen mit Backpapier auskleiden oder fetten. Den Cashewteig dritteln, jeweils einen Teil des Cashewteigs in eine Brotform geben und andrücken, sodass ein mindestens 2 cm dicker Boden entsteht, der am Rand etwas hochgezogen ist. Die Füllung darauf geben und fest (!) andrücken. Den restlichen Cashewteig darüber verteilen und ebenfalls gut andrücken.
Backen:
40 Minuten bei 180 Grad Umluft backen. Kurz abkühlen lassen, am Papier aus der Form nehmen und auf eine Platte legen. Nochmal ca. 5 Minuten bei 250 Grad im Ofen bräunen lassen.
Schon gewusst?
Dieser Braten ist seit Jahren unser Lieblings-Weihnachtsbraten. Da wir ihn wirklich nur zu Weihnachten machen, nehmen wir in Kauf, dass Cashews nicht gerade zu den klimafreundlichsten Alternativen gehören, denn sie haben zu uns eine lange Anreise (sie kommen vorwiegend aus Asien), und zur Gewinnung müssen sie in heiße Bäder getaucht werden. Dennoch: Je nach Berechnung sind selbst weitgereiste Cashewkerne noch klimafreundlicher als Kuhmilch, geschweige denn (Rind)fleisch. Laut der Plattform vegan.ch verursacht die Herstellung eines Camemberts aus Kuhmilch 6.53 kg CO2 Äquivalente pro kg – einer aus Cashewkernen nur 2.47 kg.
PS: Sorry für das schräge Bild!
