Hauptgericht

Nudelpfanne mit Erdnusssoße

Zutaten

Für die Gemüsepfanne

  • 1 große Möhre oder mehrere kleine
  • 1 -2 Zucchini
  • 1 Paprika
  • 2 Frühlingszwiebeln oder 1 mittlere Zwiebel
  • 1 – 2 Packungen veganes Hähnchenvleisch
  • Bratöl
  • 250 g Nudeln (z.B. Spaghetti, Penne oder Fusilli)
Für die Erdnusssoße
  • 2 Zehen Knoblauch
  • 50 g Erdnussbutter
  • 1 EL Sriracha Sauce
  • 2 EL Sweet Chili Sauce
  • Saft einer halben Zitrone

Topping

  • Petersilie

Erdnusssoße 50 g Erdnussbutter abwiegen und in eine kleine Schale geben, damit man sie erwärmen kann (in der Mikrowelle z.B.), so lässt sie sich einfacher weiter verarbeiten. Die beiden Knoblauchzehen schälen und hineinpressen. Die halbe Zitrone dazu pressen. 1 Esslöffel Srirachasoße und 2 Esslöffel Sweet Chilisoße zugeben. Alles verrühren.  

Gemüse (die meiste Arbeit) (aber lohnt sich!): 
Möhre(n) schälen und in feine Streifen schneiden. Zucchini waschen, ebenfalls in feine Streifen schneiden. Paprika entkernen und ebenfalls feine Streifen schneiden. Zwiebeln in feine Scheiben schneiden. 
 
 
Nudeln al dente oder noch ein bisschen bissfester in Salzwasser kochen. 
 
Veganes Hähnchen in etwas Bratöl anbraten.
 
Gemüse bissfest anbraten: Zuerst die Möhre und die Paprika ca. 5 Minuten in etwas Öl anbraten, dann herausnehmen. Nun mit Zucchini und Zwiebel wiederholen. Wichtig ist die Bissfestigkeit. 
 
Nun Gemüse, Vleisch und Soße in die Pfanne geben und gut miteinander vermischen. 
Wir haben noch etwas frisch gehackte Petersilie als Topping oben drauf gegeben. 
Soooo lecker!! 

Schon gewusst?

Viele Menschen stehen Fleischersatzprodukten kritisch gegenüber, und das ist auch gut und verständlich, denn es sind hochverarbeitete Produkte. 

Hier kommen ein paar Fakten:

Viele fleischfreie Produkte enthalten im Gegensatz zu Fleisch und Fleischprodukten weniger gesättigte Fettsäuren, die Gefäßablagerungen und somit Herz-Kreislauf-Erkrankungen begünstigen, sind also diesbezüglich gesünder.

In vielen Fällen liefern sie außerdem mehr Protein als echtes Fleisch, und die Eiweißqualität (Verwertbarkeit + essentielle Aminosäuren) von Produkten auf Soja-Basis ist genauso gut wie die von Fleisch (Tofu enthält sogar alle neun essentiellen Aminosäuren.)

Sie enthalten viele Ballaststoffe und beeinflussen damit die Darmflora positiv.

Kritisch werden die Zusatzstoffe gesehen: Manchmal ist zu viel Salz enthalten, aber hier wurde bereits nachgebessert. Methylcellulose (E 461) wird aus Holz gewonnen und dient als Ballaststoff und ist in den vorkommenden Mengen nicht schädlich. Das Verdickungsmittel Carrageen (E407) steht im Verdacht, Darmerkrankungen und Allergien auszulösen, Konjak (E425) kann die Aufnahme von Nährstoffen behindern. Und auch Phosphate können laut einer im Deutschen Ärzteblatt veröffentlichten Studie bei übermäßigem Verzehr, insbesondere bei Nierenkranken, zu gesundheitlichen Schäden führen.

Gerade Phosphate kommen bekanntlich auch in herkömmlichen Produkten vor, und auch Natriumnitrit oder Natriumascorbat, die gerne dort verwendet werden, sind nicht gesund. 

Die Herstellung von Fleischersatzprodukten verursacht 90 % weniger Treibhausgasemissionen im Vergleich zu Fleisch, sie verbraucht wesentlich weniger Wasser und Anbaufläche. 

Fazit: Man sollte sie in Maßen konsumieren, aber sie sind nicht so ungesund wie gerne behauptet und schon gar nicht im Vergleich mit dem Original. 

(Quellen: https://www.aok.de/pk/magazin/ernaehrung/lebensmittel/fleischersatz-wie-gesund-ist-er-wirklich/

https://www.falstaff.com/de/news/fleischersatz-moralisch-vorbildlich-gesundheitlich-bedenklich)